Mogensen Sizer Technologie zur Sandaufbereitung für Putze und MörtelputzeDie Vielfalt der am Baustoffmarkt angebotenen Vormischungen
zur Bereitung von Beton, Mörtel, Putz, Kleber,
Beschichtungsmassen und verwandten Erzeugnissen
hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen
und inzwischen ein fast unübersehbares Ausmaß
erreicht. Sie stellt neue, zum Teil extreme Anforderungen
an die Verfahrenstechnik der Aufbereitung der hierfür
benötigten Sandmischungen. Die klassische Mogensen
Sizer-Technologie, die Vielfachtrennungen unterschiedlicher
Grundstoffe auf kleinstem Raum erlaubt, wird im
futuristischen Mischturm der Saint-Gobain Weber-Beamix
in Eindhoven erfolgreich zur neuzeitlichen Sandaufbereitung
eingesetzt. |
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Technische Wege zu sortenreinem GlasJenseits der vielfältigen Meinungen zu Mehrweg
oder Einweg, Pflichtpfand oder dualen Systemen hat
sich Glas wie Metall über Jahre als fast unendlich
wieder verwertbares Material bewährt. In Bezug
auf Qualität und Ressourceneffizienz sind farbselektive
Sortierung und Ausschleusung von Störstoffen
entscheidend. |
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Optische Sortierung von Quarzkieseln zur Senkung des EisengehaltesSiliziumhersteller benötigen für die
optimale Beschickung ihrer Schmelzöfen grobkörnigen
Quarz mit möglichst geringen Anteilen an metallischen
Verunreinigungen. Im Folgenden wird beschrieben,
wie durch eine automatische Sortierung einer Quarzkieselfraktion
30–100 mm nach Farbe und Helligkeit der Anteil an
Verunreinigungen bedeutend gesenkt wird. |
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Grobtrennung feuchter und verschmutzter RohmaterialienDie Grobtrennung von feuchten und verschmutzten
Rohstoffen, selbst bei groben Trennschnitten, bereitet
immer wieder Probleme – wie Verstopfungen oder sehr
starke Bettbildung. In einem Steinbruch in Puerto
Rico wird zur Abscheidung von unbrauchbarem Abraum
ein Mogensen Vibro-Stangensizer eingesetzt, der
aufgrund seiner speziellen Konstruktion mit einseitig
eingespannten, schwingenden Roststäben verstopfungsfrei
und selbst bei schwankender Witterung ohne wesentliche
Leistungsminderung arbeitet. |
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Glasrecycling mit Mogensen Sortier- und SiebtechnikGlas hat eine weite Verbreitung als hochwertiges,
inertes Verpackungsmaterial. Ein hoher Anteil der
bei der Glasherstellung eingesetzten Rohstoffe ist
Recyclingglas. Die Verwertungsquote für Altglas
liegt bei über 90 %. Um eine so hohe Quote
zu erreichen, ist eine aufwändige Sortiertechnik
mit einer entsprechend guten vorherigen Klassierung
erforderlich. Der Beitrag zeigt die Entwicklung
und Anpassung von Mogensen Sortier- und Klassiertechnik
an die ständig wachsenden Anforderungen und
Einsatzgebiete vor allem im Altglasrecycling. |
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Feinsiebung von Schleifstaub Bearbeitungsschritte wie Sägen, Fräsen
oder Schleifen bei der Herstellung von Holzwerkstoffen
erzeugen erhebliche Mengen von feinem Holzstaub.
Dieser Staub enthält neben feinen Partikeln
auch faserige Bestandteile und Späne. Zur effektiven
thermischen Verwertung muss das Material vor der
Verbrennung auf einer Siebmaschine klassiert werden.
Bei der Firma Glunz AG ist im Werk Eiweiler seit
einiger Zeit eine Siebanlage mit dem Mogensen Sizer
2000 in Betrieb. Die direkte Erregung des Siebes
durch Schlagleisten sorgt trotz des siebschwierigen
Materials für eine verstopfungsfreie Klassierung. |
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Klassierung von extrem siebschwierigem Lavagestein Die hohe Eigenfeuchte von Schaumlava - besonders
im Feinbereich - verhinderte bisher eine einwandfreie
Klassierung dieses Materials. Bei der Rheinischen
Provinzial-Basalt- und Lavawerke GmbH (RPBL) wird
in der Aufbereitungsanlage des Werkes Andernacher
Lavakontor bei Nickenich seit einiger Zeit eine
neue Feingutsiebanlage mit dem neuen Mogensen Sizer
2000 betrieben. Abwechselnd klopfende Schlagleisten
halten den Belag dieses Siebes - bei besonders hohen
Feuchtegehalten in Verbindung mit einer elektrischen
Siebbeheizung - verstopfungsfrei und sichern eine
einwandfreie Klassierung. |
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Optische Sortierung von mineralischen Rohstoffen Die Rohstoffverarbeitende Industrie muss, um kostengünstig
produzieren und konstant gute Qualitäten gewährleisten
zu können, Produktionsprozesse optimieren und
vor allem standardisieren. Daher verlangt sie, qualitativ
hochwertige, standardisierte Produkte um von Schwankungen
der Eingangsrohstoffe unabhängig zu werden.
Lieferanten von Industriemineralien müssen
aus diesem Grund immer schärfer gefasste Produktspezifikationen
erfüllen. |
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Optische Sortierung von keramischen Rohstoffen Optische Sortieranlagen haben in den vergangenen
Jahren ihre Effektivität in der Sortierung
von Mineralien unter Beweis gestellt. Sie sind in
der Lage, kostengünstig Rohstoffe aufgrund
ihrer Farbe, Form oder Helligkeit zu trennen und
können dadurch einen selektiven Abbau der Lagerstätten
oder händisches Klauben am Leseband ersetzen.
Auch in Kornbereichen < 40 mm, in denen händisches
Klauben nicht wirtschaftlich war, bis hin zu Korngrößen
von 3–5 mm, können optische Sortieranlagen
bestehende Aufbereitungsprozesse entlasten oder
sogar ersetzen. Diese Entwicklung ermöglicht
es neuerdings, Rohstoffe in ihrer für den Aufschluss
optimalen Korngröße zu separieren und
hat zur Folge, dass natürliche Ressourcen in
bisher unbekannter Weise effektiv genutzt werden
können. |
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Optoelektronische Sortierung zur Aufbereitung von Feldspat bei Maffei SardaZur Aufbereitung von Feldspat werden in der Aufbereitungsanlage
Orani, Sardinien, der Firma Maffei Sarda zwei optoelektronische
Sortiergeräte vom Typ MikroSort eingesetzt.
Durch Abscheidung farblich verunreinigter Feldspäte
lassen sich die von der Keramikindustrie geforderten
Weißheitsgrade erzielen. Durch eine neue Farbnachführung
konnte das Gerät für den Betriebseinsatz
weiter verbessert werden. |
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Einsatz eines Mogensen Sizers und des optoelektronischen Systems MikroSort bei der AluminiumherstellungBei der zweistufigen Aufbereitung von Bauxit zu
Aluminium werden in den einzelnen Verfahrensstufen
Klassier- und Trenngeräte eingesetzt. Am Beispiel
des Produktionsablaufs bei der Firma Corus in Voerde
wird die erfolgreiche Einschaltung eines Mogensen
Sizers und des optoelektronischen Systems MikroSort
beschrieben. |
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Der Mogensen Sizer in der 4. GenerationDie Betriebssicherheit und die Verfügbarkeit
einer Siebmaschine hängt ganz wesentlich vom
Einsatz erprobter Komponenten ab. Daher ist die
Standardisierung von Einzelbaugruppen für Mogensen
schon seit der Gründung 1968 eine bis zum heutigen
Tage bewährte Firmenphilosophie. Maßgeschneiderte
Sonderlösungen im dynamischen Maschinenbau
sind aber immer ein konstruktiver Alleingang mit
dem hohen Risiko des Maschinenschadens. Die neu
konstruktiv überarbeitete Version des Mogensen
Langdecksizers Typ SC löst den seit etwa 10
Jahren vertriebenen Sizer SL ab. Die Funktion und
das Sizer-Prinzip wurden dabei nicht verändert.
Gleichzeitig wurde ein neuer Sizertyp SG entwickelt,
der sich durch seine kreisförmige Schwingbewegung
besonders zur Absiebung siebschwieriger Produkte
eignet. |
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Grundlagen und Weiterentwicklung der Sizer-TechnologieVon Fredrik Mogensen wurde mit dem Sizer-Prinzip
die Grundlage für eine eigene Typenreihe bei
der Siebklassierung geschaffen. Die als Mogensen
Sizer bekannten Siebmaschinen wurden im Laufe der
Jahre ständig verbessert und den Erfordernissen
entsprechend angepasst. Durch ihre zahlreichen maschinen-
und verfahrenstechnischen Vorteile haben sie sich
inzwischen weltweit durchgesetzt. Die neueste Entwicklung
ist der Langdeck-Sizer - eine Kombination aus Sizer
und Schwingsieb - der inzwischen erfolgreich in
der Praxis eingesetzt wird, wie Beispiele aus der
Kalkstein- und Schotteraufbereitung belegen. |
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